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Dies war unser bester Mannschaftskampf in dieser Saison, zumal wir ohne 3 der ersten vier Bretter spielten. Er bringt uns erstmals aus der Abstiegszone und lässt hoffen, dass wir den Klassenerhalt schaffen können.
Im einzelnen:
Uli Rohdes Debüt am ersten Brett ist leider danebengegangen, da er in guter Stellung einmal gravierend danebengriff und dann nicht den notwendigen Verteidigungszug fand, der Ihm zumindest ausgeglichenes Spiel verheißen hätte.
Thomas Stenzel musste sich mit einem Engländer rumschlagen, wo genaues Spiel angesagt war. Als sich Zeitnot beim Gegner ankündigte, bot Thomas remis an in der Hoffnung, dass diesmal die Rechnung aufgeht mit den halben Punkten gegen stärkere Spieler. Der Gegner nahm an und die Rechnung ging schließlich diesmal auf.
Olaf Horstmann war der Spieler des Tages. Er musste sich mit einem Neo-Skandinavier mit Rückzug der Dame nach d6 befassen. In ausgeglichener Stellung opferte er einen Bauern für Angriff und nach einem Figurenopfer brach die gegnerische Stellung wie ein Kartenhaus zusammen. Bravo. Zumal sein Gegner über 100 Punkte stärker war.
Ferdi Roski gewinnt wieder, wenn auch aus Verluststellung. In Zeitnot fand der Gegner trotz Mehrfigur und aktiver Stellung nicht die richtigen Züge und wurde von Ferdi gnadenlos ausgekontert. Gott sei Dank.
Sandro Kohn gewinnt zum ersten Mal . Sein etwas stärkerer Gegner erwiderte Sandros unspektakuläres Sf3 mit 1.b5. Sandro eroberte im Mittelspiel durch einen Zentraldurchbruch letztlich einen Bauern und hatte im Damenendspiel einen guten Läufer gegen einen Springer. Diese Vorteile nutzte er sauber zu einem nie gefährdeten Sieg.
Robert Biedeköpper war diesmal unsere tragische Figur. Mit wuchtigem Antritt eroberte er durch ein feines Stellungsmanöver sehr schnell die Dame gegen Turm und Springer. Zusätzlich verfügte er über ein unaufhaltsames Freibauerpärchen. Es soll Spieler geben, die eine solche Stellung aufgeben. Nicht so sein Gegner. Er jonglierte mit seinen Figuren und Robert ließ in der folgenden Zeit mehrere Gewinne aus. Er verlor sogar eine Figur und sein Freibauerpärchen nahezu ersatzlos. Selbst das wahrscheinliche haltbare Endspiel verlor er noch durch einen Lapsus am Schluß. Schade.
Arnold Hemmann spielte eine unspektakuläre Partie und fand sich auch bald in einer Art Pattsituation wieder in der weder sein Gegner noch er etwas Sinnvolles unternehmen konnten. Folgerichtig endete die Partie remis.
Michael Müller-Boge hatte diesmal die Sizilianische Drachenvariante auf dem Trapez, die er und auch sein junger Gegner vorzüglich beherrschten. So gingen die ersten 15 Züge rasant schnell durchs Land, ehe sich Michael zu einem Bauernopfer für Initiative entschloss. Diese richtige Entscheidung führte bald zu einem starken Angriff, so dass Michael nur noch ein Turm-Endspiel mit 2 Mehrbauern zum Sieg tragen musste.
Danach ging wir frohgemut zum einem von den Solingern empfohlenen Restaurant in der Nähe und speisten gut in einem abgetrennten Raum.
Hier die Ergebnisse im Überblick:
SG Solingen 3 2160 (4) - Godesberger SK 2 2113 (2) 3 - 5 Kniest,Oliver 2272 (3) - Rohde,Ulrich 2156 (2) 1 - 0 Auer,Martin 2225 (2) - Stenzel,Thomas 2169 (2½) ½ - ½ Gupta,Milon 2244 (2) - Horstmann,Olaf 2126 (2) 0 - 1 Hobusch,Alexander 2156 (1½) - Roski,Ferdinand 2185 (1½) 0 - 1 Blasek,Ralph 2176 (0) - Kohn,Sandro,Dr. 2119 (1) 0 - 1 Schockenbäumer,Dirk 2137 (½) - Hemmann,Arnold 2070 (½) ½ - ½ Peschel,Andreas 2180 (1½) - Biedeköpper,Robert 2043 (1) 1 - 0 Hannewald,Anton 1886 (0) - Müller-Boge,Michael 2032 (0) 0 - 1
Liebe Grüße
Thomas Stenzel
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zuletzt geändert am 12. Januar 2010 |